Unsere Chronik

 

Chronik der

 

Freiwilligen Feuerwehr Nieder Wöllstadt

 

1939 – 2004

 

bis 1939

 

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Nieder Wöllstadt erfolgte am 25. Juni 1939.

 

Bis dahin war die unzureichend ausgerüstete Pflichtfeuerwehr für den Brandschutz

 

innerhalb unserer Gemeinde zuständig.

 

In vielen anderen Städten und Gemeinden wurde bis dato die Erfahrung gemacht,

 

dass die Brandbekämpfung besser mit Freiwilligen durchzuführen ist, als mit

 

Verpflichteten per gesetzlicher Anordnung. Dies hat sich auch in unserem Dorf

 

durchgesetzt.

 

Es ist nicht bekannt, inwieweit die Gründung der Nieder Wöllstadter Freiwilligen

 

Feuerwehr kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs im Zusammenhang mit dem sich

 

abzeichnenden Kriegsbeginn steht.

 

Der Gemeinderat von Nieder Wöllstadt hat bereits am 9. Mai 1939 die

 

Instandsetzung des Spritzenhauses (Vergabe von Weißbinder- Dachdecker- und

 

Spenglerarbeiten) beschlossen und auch der Gemeindevorstand begrüßt das

 

Vorhaben einiger junger Nieder Wöllstadter, eine Freiwilligen Feuerwehr zu gründen.

 

In der öffentlichen Gründerversammlung erklären 25 bis 30 junge

 

Feuerwehrpflichtige ihren Beitritt zur Freiwilligen Wehr. Im Anschluss daran wählen

 

sie einen Vorstand (entsprechend der nationalsozialistischen Terminologie

 

„Führerrat“ genannt). Erster Kommandant („Wehrleiter“) wird Adolf Berg, dem eine

 

gute und bald auch einsatzfähige Wehr zur Seite stehen soll. Uniformen, Geräte,

 

Schutzkleidung und eine tragbare Motorspritze sind von der Gemeinde als

 

Erstausstattung der neuen Wehr angeschafft worden.

 

1939-1945

 

Am 1. September 1939 beginnt mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite

 

Weltkrieg. Bereits bei Kriegsbeginn sind etliche Mitglieder der jungen Freiwilligen

 

Feuerwehr zum Kriegsdienst eingezogen. Im Verlauf des Krieges verlor die Nieder

 

Wöllstadter Wehr immer mehr aktive Feuerwehrleute, die zum Kriegseinsatz an der

 

Front befohlen wurden. Der Feuerschutz in der Gemeinde wurde von den wenigen in

 

der Gemeinde zurückgebliebenen Männern geleistet. Die Einsätze der Feuerwehr

 

mehrten sich durch die seit Juni 1940 immer häufiger werdenden Fliegerangriffe mit

 

ihren Bombenabwürfen. Ziel der Bombenabwürfe war vor allem die Zerstörung der

 

für den Nachschub und die Rüstungsindustrie wichtigen Main-Weser-Bahn. Seit

 

Frühjahr 1944 wurden die Großangriffe auf Frankfurt, Friedberg und Hanau noch

 

verstärkt. Unsere Wehr wurde einer Feuerbereitschaft zugeteilt und war mit ihrer

 

Motorspritze auch an Löscharbeiten in Frankfurt und Friedberg beteiligt.

 

Mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen in das Dorf am 29. März 1945, war

 

für Nieder Wöllstadt der schreckliche Krieg zu Ende.

 

Die amerikanische Militärregierung verbot alle bestehenden Vereine und

 

Körperschaften. Rechtlich war damit die Freiwilligen Feuerwehr zunächst einmal

 

aufgelöst. Die Organisation des Feuerschutzes wurde von dem kommissarisch

 

eingesetzten Gemeindevorstand von Nieder Wöllstadt (mit den ernannten

 

Bürgermeistern Repp und dessen Nachfolger Weißgerber an der Spitze)

 

übernommen, der den „älteren und bewährten Feuerwehrmann“ Heinrich Schultheis

 

mit der Leitung des Brandschutzes in der Gemeinde beauftragte.

 

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1946-1949

 

1946

 

1. März: Aus dieser Zeit stammen die ältesten erhaltenen Unterlagen der Freiwilligen

 

Feuerwehr Nieder Wöllstadt. Eine Statistik (ausgefüllt für die Kreisverwaltung) mit

 

Aufgaben über die Größe der Wehr und die vorhandenen Gerätschaften und

 

Materialien. Den Dokumenten zufolge besteht in Nieder Wöllstadt eine

 

Pflichtfeuerwehr mit 2 Führern, 4 Unterführern und 86 Mannschaften, was nicht dem

 

damaligen Soll (2 Führer, 8 Unterführer, 148 Mannschaften) entspricht. Die

 

Feuerwehr besitzt eine einsatzfähige Tragkraftspritze 8 (mit TS-A). An

 

Schlauchmaterial sind 136 Meter rohe B-Schläuche, 203 Meter gummierte CSchläuche

 

und 25 Meter A-Schläuche vorhanden; außerdem 12 Gasmasken, 30

 

Uniformen und 25 Liter Benzinvorrat. Dringend benötigt werden Schläuche und

 

Kupplungen.

 

1947

 

3. April: Zwischenzeitlich hat sich die Situation der Nieder Wöllstadter

 

Pflichtfeuerwehr anscheinend etwas gebessert, wie aus dem Bericht von Heinrich

 

Schultheis („Meldung über statistische Angaben der Feuerwehr Nieder Wöllstadt“)

 

hervorgeht. Die Stärke der Mannschaften beträgt 200 Mann. Als Kommandant

 

erscheint nun Heinrich Schultheis, als dessen Stellvertreter Paul Freitag. Die Wehr

 

hat folgende Ausrüstungsgegenstände: Eine Motorspritze „Siegerin Typ ZW II“ und

 

ein Transportwagen „Typ V a mit Zubehör“ (Leistung der Spritze: 800Liter,

 

Benzinmotor), ein Saug- und Druckspritze ohne Motor, eine Ausziehleiter, 100 Meter

 

B-Schlauch, 120 Meter C-Schlauch (ein Teil gebrauchsunfähig durch die Einsätze in

 

Frankfurt und Friedberg). Der Zustand des Gerätehauses in der Frankfurter Straße

 

sei gut, fährt der Bericht weiter fort. Die Feuerlöscheinrichtungen seien ebenfalls gut.

 

Ausrüstungsmaterial wäre vorhanden. Der Treibstoffvorrat beträgt 40 Liter. Brände

 

werden mit Signalhörnern alarmiert. Über die Wasserversorgung wird mitgeteilt, dass

 

die Wasserleitung nun an das Hauptnetz Inheiden angeschlossen ist. Am Nordende

 

des Dorfs ist ein Bach mit ausreichend Wasser und am Südende ein wasserreicher

 

Graben. Die Anzahl der Hydranten wird mit 56 angegeben. Die Ausbildung der

 

Feuerwehr erfolgt durch vierteljährliche Übungen. Die Dauer einer Übung beträgt

 

etwa 2 Stunden.

 

1950-1959

 

1950

 

3. April: Als der neue Kommandant Willi Arnold die aktiven Feuerwehrmänner von

 

Nieder Wöllstadt zu einer außerordentlichen Versammlung ins Gasthaus „Zur Rose“

 

einberuft, findet sich bereits auf der (schreibmaschinengeschriebenen) Einladung mit

 

Anwesenheitsliste die Titulatur „Freiwillige Feuerwehr Nieder Wöllstadt“, obwohl doch

 

zu diesem Zeitpunkt noch keine ordentlich gegründete Freiwillige Feuerwehr besteht.

 

Mit dem neuen Kommandant Arnold ist jener am Werk, der die Brandbekämpfung

 

der Nieder Wöllstädter Gemeinde in die Hände einer zwar kleinen, dafür aber gut

 

geschulten und ausgerüsteten Freiwilligen Wehr zu legen versucht.

 

1. Oktober: Im Rahmen einer in ganz Hessen durchgeführten Feuerschutzwoche

 

kann Willi Arnold die offizielle Wiedergründung der Freiwilligen Feuerwehr Nieder

 

Wöllstadt vornehmen. Dazu verteilt Ende September 1950 Kommandant Arnold

 

zusammen mit 28 Pflichtfeuerwehrleuten Flugblätter an die Dorfbevölkerung:

 

Nieder Wöllstadt

 

Die Freiwillige Feuerwehr ruft Dich als Mitglied, durch Deinen tatkräftigen Einsatz

 

dem Nächsten seine Habe zu schützen, getreu dem Wahlspruch: Gott zur Ehr, dem

 

Nächsten zur Wehr! Kein Hausbesitzer, keine Familie schließt sich aus, jeder macht

 

mit, sei es als passives oder als aktives Mitglied. Wirst Du nicht Mitglied, so gebe uns

 

eine kleine Geldspende für die Leute, die freudig Dein Hab und Gut retten wollen,

 

damit sei eine gute, feste Kleidung bekommen können.

 

Ich erkläre meinen Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr als aktives - passives Mitglied.

 

Name:......... Straße:............ Ich erkläre mich zu einer Spende von DM........... bereit,

 

für die persönliche Ausrüstung des einzelnen Feuerwehrmannes.

 

Am 1. Oktober wird mit der Motorspritze ein Umzug durch alle Dorfgassen

 

organisiert, bei dem die Mitgliedsanträge zur Freiwilligen Feuerwehr

 

entgegengenommen werden. Resultat dieser Werbeaktion sind 40 aktive und 52

 

passive Mitglieder!

 

6. Oktober: Im Saale Hölzle in der Bahnhofstraße findet die offizielle

 

„Wiedererstehungsversammlung“ (Gründungsversammlung) statt, bei der 36

 

Feuerwehrleute anwesend sind. Die Gründungsversammlung wählen den folgenden

 

Vorstand:

 

Kommandant: Willi Arnold

 

Stellvertretender Kommandant: Richard Örtel

 

Rechner: Alwin Waas

 

Schriftführer: Heinrich Weil

 

Beisitzer und Vertreter der passiven Mitglieder: Otto Emmerich

 

Hornist: Kurt Münk, Robert Reiz

 

Sanitäter: Karl Bauer jun.

 

Der monatliche Mitgliedsbeitrag wird auf 25 Pfennig festgesetzt

 

21. Oktober: Kommandant Willi Arnold meldet die ersten Bitten bei der Gemeinde an:

 

Wiederinstandsetzung der Sirene (auf dem alten Rathaus) zur schnellen Alarmierung

 

bei Bränden, Instandsetzung der Feuerhaken und Hängeleitern.

 

22. Oktober: Die junge Wehr ist in den letzten Wochen intensiv theoretisch und

 

praktisch geschult worden und kann deshalb durch einen „großen Schauangriff“ der

 

Bevölkerung von Nieder Wöllstadt ihre Schlagkraft unter Beweis stellen.

 

2. Dezember: Nochmals wird das Wiedererstehen der Freiwilligen Feuerwehr als

 

Grund zum Feiern benutzt: Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet eine

 

Gründungsfeier mit Tanzmusik!

 

1951

 

15. März: Die Freiwillige Feuerwehr reicht der Gemeinde (aufgrund des §6 des

 

Gesetzentwurfs zum neuen Hessischen Brandschutzgesetz) erstmals einen

 

Kostenvorschlag über die „Bedürfnisse der Freiwilligen Feuerwehr“ ein:

 

Reinigung von Gerät und des Gerätehauses, Schmier- und Putzmaterial,

 

Instandsetzung der Beleuchtung und Beschaffung von Brennstoff, Reparatur der

 

Geräte, Neuanschaffung von Ausrüstung, Beitrag zur Anschaffung von

 

Schutzkleidung, Anschaffung von Flickmaterial, Vergütung zur Ausbildung der

 

Feuerwehr, Vergütung für den Besuch der Kreis- und Landesversammlungen,

 

Zuschuss zum Abonnement der Hessischen Feuerwehr-Zeitung, Druckschläuche

 

Marke I, Strahlrohre, 3 Gasmasken, Gesamtkosten: 2.404,40 DM (es werde noch

 

einige Zeit vergehen, bis diese Anschaffungen alle getätigt werden können!).

 

12. September: Die Wehr bittet den Gemeinderat um die Wiederinstandsetzung des

 

Staubeckens am Gänsbach und um die Beschaffung von weiterem Schlauchmaterial.

 

Die vorhandenen 60m B-Schlauch genügen im Ernstfall womöglich nicht, um einen

 

größeren Brandherd einzugrenzen.

 

16. Oktober: Nach einer Reinigung des Gänsbachbettes findet an der Saugstelle am

 

Staubecken eine Übung statt. Kommandant Arnold teilt weitere aufgetretene Mängel

 

dem Gemeinderat mit und macht detaillierte Vorschläge für eine Erneuerung von

 

Saugstelle, Staubecken und Wehr an der Gänsbachbrücke.

 

1952

 

Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr bringen die neue Sirene der Gemeinde auf

 

dem Dach des Rathauses an. Auf Vorschlag der Wehr werden folgende

 

Alarmzeichen vom Gemeinderat beschlossen:

 

Ein entsprechend langer Heulton bei Alarm.

 

Zur wöchentlichen Prüfung der Sirene solle jeden Samstag, pünktlich um 12:00 Uhr,

 

ein gleichmäßig anhaltender Ton erklingen.

 

Im Sommer wird auch die Gründung eines Spielmannszuges als Abteilung der

 

Freiwilligen Feuerwehr Nieder Wöllstadt beschlossen.

 

7. September: Teilnahme an der Bezirksübung in Burggräfenrode.

 

1953

 

28. März: In der Vorstandssitzung der Freiwilligen Feuerwehr kommt es zu heftigen

 

Debatten, weil die Gemeinde die jährlichen Geldmittel erheblich reduziert hatte und

 

die

„Aufrechterhaltung einer Freiwilligen Feuerwehr unter diesen Missständen nicht

 

mehr lange möglich ist.“

 

Allgemein wird hierzu erklärt, dass

„an Ausrüstungsgegenständen, Schutzkleidung

 

und sonstige Geräten nur ein Bruchteil des notwendigen Bedarfs vorhanden ist und

 

von den vorhandenen Beständen ein großer Teil nicht mehr den heutigen

 

Anforderungen entspräche. Der Vorstand lehne es ganz entschieden ab, dass die

 

Beiträge der Mitglieder für Ausgaben verwendet werden, welche dem Vorschlag und

 

den bestehenden Bestimmungen entsprechend die Gemeinde zu tragen hat“.

 

(Zitat

 

aus dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 28.03.1953).

 

Dem Vorschlag des Brandverhütungsbeauftragten Weil wird außerdem zugestimmt,

 

die Pflichtfeuerwehr im Mai zu den allgemeinen Übungen heranzuziehen.

 

25. Juni: Die „Motorgruppe“ der Wehr (8 Mann) ist in Ilbenstadt im Einsatz:

 

Leerpumpen von mehreren Kellern, die infolge des Nidda-Hochwassers überflutet

 

worden sind.

 

1954

 

Im Frühjahr werden die bundeseinheitliche Signal- und Alarmzeichen auch in Nieder

 

Wöllstadt eingeführt.

 

14. September: Von allen Mitgliedern des Spielmannszuges, der seit Sommer 1954

 

auch in der Öffentlichkeit auftritt, sollen Eintrittserklärungen in die Freiwillige

 

Feuerwehr eingeholt werden (Mitglieder unter 18 Jahren sollen Beitragsfrei bleiben!).

 

Herbst: Die von Feuerwehr und Spielmannszug durchgeführte Werbe- und

 

Sammelaktion erbringt immerhin 679,40 DM. 43 passive und 3 aktive Mitglieder

 

können geworben werden.

 

Das Staubecken an der Neuen Herberge (Hofgut Schwind) ist fertig gestellt.

 

1955

 

27. Mai: Kommandant Arnold wird in der Sitzung der Ortsbrandmeister des

 

Landkreises Friedberg in Assenheim einstimmig zum Bezirksbrandmeister gewählt.

 

30. August: Der langjährige Brandverhütungsbeauftragte der Gemeinde, Heinrich

 

Weil, zieht nach Hungen um und muss deshalb sein Amt zur Verfügung stellen. Er

 

wird zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr ernannt.

 

August: Löscheinsatz der gesamten Wehr in der Wohnung von Dr. Pfotenhauer.

 

Leider passieren in der Brandnacht einige Pannen, die später noch umfangreiche

 

Debatten nach sich ziehen werden.

 

24. September: Veranstaltung eines öffentlichen Tanzabends im Kinosaal durch die

 

Freiwillige Feuerwehr.

 

Die Zusammenstellung des Geräte- und Materialbedarfs für 1955 sieht wie folgt aus:

 

90m C-Schlauch, Taschenlampen, Stahlhelme und Steiggurte aus Leder,

 

Uniformröcke. Eine neue Leiter soll angeschafft werden, da die alte Leiter defekt ist.

 

1956

 

Die Gemeinde ernennt Fritz Gessner zum neuen Brandverhütungsbeauftragten.

 

1957

 

5. März: Fastnachtdienstag-Lumpenball der Freiwillige Feuerwehr im Saal Schick

 

(Bahnhofstraße).

 

13. April: Jahreshauptversammlung: In seinem Bericht gibt der Kommandant die

 

Einsätze und Leistungen der aktiven Feuerwehr und des Spielmannszuges bekannt

 

und dankt allen Beteiligten für ihre Mitwirkung und ihre Leistungen. Er hebt die

 

Leistungssteigerung der neuen Gruppe hervor, welche sich aus Mitgliedern des

 

Spielmannszuges zusammensetzt und die für den diesjährigen Leistungswettkampf

 

vorgesehen ist. Er gibt bekannt, dass in diesem Jahr eine weitere Gruppe junger

 

Spielmannszugmitglieder für den aktiven Feuerlöschdienst ausgebildet werden soll.

 

Die für den Leistungswettkampf vorgesehene Gruppe ist mit allen für den Einsatz

 

notwendigen Geräten und Kleidungsstücken ausgestattet worden.

 

Diese Gruppe wird später aus dem Leistungswettkampf als 1. Sieger hervorgehen!

 

17. Mai: Einsatz bei einem Scheunenbrand in Ilbenstadt.

 

Herbst: Die Gerätehalle im Spritzenhaus wird renoviert.

 

9. November: Feuerwehrball in Nieder Wöllstadt.

 

1958

 

13. Februar: Der Kommandant hat folgende Bedarfsaufstellung für die Gemeinde:

 

eine den örtlichen Verhältnissen angemessene fahrbare Leiter, Schlauchmaterial,

 

Taschenlampen.

 

18. Februar: Fastnachtsdienstag-Lumpenball der Freiwilligen Feuerwehr.

 

23. März: Jahreshauptversammlung. Im Rechnungsjahr 1958/59 verbessert die

 

Gemeinde durch Zuschüsse die Ausrüstung der Wehr: 8 Uniform- und 3

 

Arbeitsröcke, sowie 3 Längen C- und 2 Längen B-Schläuche.

 

Die in der ersten Jahreshälfte durchgeführten Umbau- und Erneuerungsarbeiten am

 

Spritzenhaus haben 3000.- DM gekostet.

 

25. Juni: „Wegen der auswärtigen Beschäftigung der meisten aktiven

 

Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr wird zur Vorsorge für den

 

Brandeinsatz im Ernstfall vom Vorstand ... der Vorschlag eingebracht, eine Gruppe

 

feuerwehrpflichtiger junger Männer, welche tagsüber in der Gemeinde anwesend

 

sind, zum Feuerwehrdienst zu verpflichten und auszubilden.“ (Auszug aus dem

 

Protokoll).

 

Der an den Gemeindevorstand im Juli 1958 gestellte Antrag auf Einberufung einer

 

Pflichtfeuerwehr kommt jedoch nicht zu Durchführung.

 

1959

 

10. Februar: Fastnacht-Dienstag-Lumpenball der Freiwilligen Feuerwehr (wird als

 

„traditionell“ bezeichnet).

 

19. September: Jubiläumsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Nieder Wöllstadt aus

 

Anlass ihres 20jährigen Bestehens. Um 16.00 Uhr Schauübung der Wehr in der

 

Nähe des Bahnhofs, anschließend Umzug der gesamten Wehr und des

 

Spielmannszuges durch die Dorfstraßen. 20.00 Uhr im Kinosaal Festkommers unter

 

Mitwirkung der Ortsvereine.

 

Die Stauanlage an der Gänsbachbrücke ist von der Gemeinde fertiggestellt worden.

 

Die Firma Geiling / Nieder Wöllstadt überlässt der Freiwilligen Feuerwehr eine

 

reparaturbedürftige Motorspritze (kostenlos), die vom Löschmeister Meisinger

 

vollkommen überholt wird. Damit verfügt die Wehr nun über zwei einsatzfähige

 

Motorspritzen.

 

1960-1969

 

1960

 

12. November: Auspumpen des Eisteiches im Auftrag des Angelvereins.

 

26. November: Durchführung des Feuerwehrballs im Kinosaal.

 

1961

 

Die aktive Wehr wird nach bestimmten Aufgabenbereichen eingeteilt: Eine Gruppe

 

für Tageseinsätze, bestehend aus Männern, die tagsüber ständig in der Gemeinde

 

tätig sind. Eine zweite Gruppe, welche bei Brand- und Katastropheneinsätzen die

 

Absperrung übernimmt (vorwiegend aus älteren Kameraden bestehend). Schließlich

 

zwei weitere Gruppen, die am jährlichen Leistungswettkampf teilnehmen sollen und

 

für die eine entsprechende Schulung vorgesehen ist.

 

Mai: Die Gemeinde hat die Anschaffung einer ausziehbaren Leiter genehmigt und die

 

Feuerwehr erhält eine 12 Meter lange Anhängeleiter (AL 12).

 

14 Oktober: Feuerwehrball im Kinosaal (nur mäßig besucht).

 

11. Dezember: Einsatz der Wehr beim Scheunenbrand im Unterhof des Ilbenstädter

 

Oberklosters.

 

1962

 

9. Februar: Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr fasst

 

Bürgermeister Paul Hallmann die Planung der Gemeinde im Bereich der

 

Brandschutzes zusammen:

 

1. Fertigstellung der Stauanlage (Zufahrt) bis zum Jahresende.

 

2. Die ständige Erhaltung und Verbesserung der Ausrüstung der Wehr.

 

3. Eine nicht unerhebliche finanzielle Rücklage für die Beschaffung einer neuer

 

Motorspritze.

 

12. September: Die Bezirksbranddirektion hat eine Überprüfung der

 

Feuerlöscheinrichtungen in der Gemeinde Nieder Wöllstadt vorgenommen und einige

 

Mängel festgestellt, die jedoch bald von der Gemeinde beseitigt werden.

 

1963

 

7. Jan: Bürgermeister Paul Hallmann kann dem Landrat berichten, dass die

 

Gemeinde bereit ist, eine neue Kraftspritze anzuschaffen, wenn entsprechende

 

Beihilfen gewährt werden. Außerdem sei der Saugschacht an der neu errichteten

 

Staustelle durch ein Sieb gegen Verunreinigung geschützt worden. Der

 

Tragkraftspritzenanhänger sei mit einer kompletten Rückbeleuchtung ausgerüstet

 

worden und die geöffneten Torflügel des Gerätehauses seien durch Feststellhaken

 

gesichert worden.

 

26. Mai: Leistungswettkampf (Gruppe A) in Nieder Wöllstadt unter Leitung von

 

Bezirksbrandmeister Willi Arnold für die Wehren Nieder Wöllstadt, Nieder-Erlenbach,

 

Dortelweil, Harheim, Ober-Erlenbach, Ober Wöllstadt, Assenheim, Massenheim,

 

Bruchenbrücken.

 

27. September: Der Vorstand beschließt, das 25 jährige Bestehen der Freiwilligen

 

Feuerwehr Nieder Wöllstadt im Jahre 1964 mit einem Feuerwehrfest zu begehen.

 

Heinrich Kumpf wird zum Ehrenmitglied ernannt.

 

1. + 2. Dezember: Seit Spätsommer hat der Besuch der Übungen erheblich

 

nachgelassen, weshalb der Ortsbrandmeister die Aktiven zu einem Aussprache-

 

Abend einlädt, um eine Einberufung der Pflichtfeuerwehr zu vermeiden. Der Vorstand

 

beschließt folgenden „Bußgeldkatalog“:

 

Ermahnung bei einmaligem unentschuldigtem Fehlen,

 

2,--DM Geldbuße bei zweimaligem Fehlen,

 

5,--DM Geldbuße bei dreimaligem unentschuldigtem Fehlen.

 

19. Dezember: Brandkatastrophe im Ilbenstädter Oberkloster. Auch die Nieder

 

Wöllstadter Wehr ist an den Löscharbeiten beteiligt.

 

1964

 

2. Februar: Lumpenball der Freiwilligen Feuerwehr.

 

22. August: Das 25 jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Nieder Wöllstadt

 

kann feierlich begangen werden. Höhepunkt des Tages ist die feierliche Übergabe

 

des von der Gemeinde angeschafften Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) durch den

 

Bürgermeister Paul Hallmann. Die Übergabe an die Wehr findet auf dem Schulhof

 

unter Musikklängen des Fanfaren- und Spielmannszuges statt. Abends findet dann

 

ein Festkommers unter Mitwirkung örtlicher Vereine statt. Mit der Anschaffung eines

 

TSF ist ein lang gehegter Wunsch der Freiwilligen Feuerwehr endlich in Erfüllung

 

gegangen und hebt die Schlagkraft nicht unwesentlich.

 

1966

 

Sommer: Zum ersten Mal verwendet die Nieder Wöllstädter Wehr bei einem Einsatz

 

das neue Schaumrohr (Brand der Trinkhalle Schallenberg am Lindenplatz).

 

Die monatlichen Übungen der aktiven Wehr waren insgesamt nur mäßig besucht.

 

1968

 

Sommer: Die Scheune in der Nebenhofreite des Landwirts Wegner (Frankfurter

 

Straße) steht in hellen Flammen. Der Einsatz der Nieder Wöllstädter Freiwilligen

 

Feuerwehr verzögert sich durch die defekte Zündung des Tragkraftspritzenfahrzeugs.

 

Der Großbrand kann jedoch nach Eintreffen der Friedberger Freiwilligen Feuerwehr

 

und der amerikanischen Militärfeuerwehr (stationiert in Friedberg) mit einem großen

 

Tanklöschfahrzeug unter Kontrolle gebracht werden. Die Ausdehnung des Brandes

 

auf die benachbarten Gebäude kann verhindert werden.

 

Winter: Die Vorbereitung für das große 30jährige Jubiläumsfest der Freiwilligen

 

Feuerwehr Nieder Wöllstadt vom 30.05. bis 02.06.1969 laufen bereits auf

 

Hochtouren.

 

1969

 

Die erste Jahreshälfte steht ebenfalls vollständig im Zeichen des geplanten

 

Jubiläumsfestes, das mit dem Feuerwehr-Kreisverbandsfest des Kreises

 

Friedberg/Hessen verbunden ist.

 

30 .Mai: Als erste Festveranstaltung im großen Festzelt auf der „Turnwiese“

 

(Sportplatz das TV 1892 und des FC 1963) findet der große Bunte Abend statt:

 

Dazu berichtet die Wetterauer Zeitung:

„Ohren- und Augenschmaus hatte den vielen

 

Gästen der Jubelwehr schon am Freitag ein großer Bunter Abend gebracht. Rainer

 

Böhm blies zwei und drei Trompeten ebenso wie vier Fanfaren gleichzeitig, spielte

 

Hammondorgel, Saxophon und Xylophon. Für glänzende Unterhaltung sorgte das

 

Medium-Terzett und Franz Lang, Überraschungen bereitete dar Papierkünstler Gus

 

Erpap und als Akrobaten von Format erwiesen sich die Jaqueline-Sisters und die fünf

 

Jackis. Hermann Feller als Conferencier sorgte dafür, dass keine Sekunde langweilig

 

wurde.“

 

31. Mai: Am Samstagnachmittag findet eine Feierstunde unter freiem Himmel statt:

 

das neue Feuerwehrgerätehaus wird eingeweiht. Das 1902/04 errichtete ältere

 

Schulhaus in der Schulstraße, das bis 1966 seiner Bestimmung gedient hat, ist von

 

der Gemeinde zu einem modernen Feuerwehrgerätehaus mit Halle und einem

 

Übungsraum umgebaut worden (Architekt Rühle/Friedberg). Bürgermeister Hallmann

 

erinnert in seiner Rede an die beengten und den nicht mehr de modernen

 

Anforderungen gerecht werdenden Verhältnissen im alten (1897/98 errichteten)

 

Spritzenhaus der Gemeinde und stellt das gute Verhältnis heraus, das seit vielen

 

Jahren zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemeinde Nieder Wöllstadt

 

besteht. Der Bürgermeister dankt anschließend allen, die an dem Umbau des

 

Gerätehauses beteiligt gewesen sind.

 

Die Grüße des Landrats überbringt 1. Kreisbeigeordneter G. Muth und ein kleines

 

Geschenk (ein gegossenes Relief mit dem heiligen Florian). Der Architekt überreicht

 

danach dem Bürgermeister den Schlüssel für das neue Haus, der diesen an den

 

Ortsbrandmeister Arnold weitergibt. In der kurzen Ansprache des Ortsbrandmeisters

 

verspricht dieser, ein guter Sachverwalter des neuen Hauses zu sein. Nachdem

 

Zimmermeister Ambron die Wüsche der Bauleute in gereimten Versen überbracht

 

und die Einweihung mit einer Flasche Bier begossen hat, übermittelt

 

Kreisbrandinspektor Hartmann die Gratulation des Kreisverbandes. Die Feierstunde

 

klingt mit einem Musikstück des Fanfaren- und Spielmannszuges aus. Schließlich

 

werden die Räume des neuen Gerätehauses von den zahlreichen Anwesenden

 

besichtigt.

 

Als weiteres „Geburtstagsgeschenk“ hat die Gemeinde eigentlich auch das neue

 

Löschfahrzeug (LF 8) vorgesehen, das aber infolge von Lieferschwierigkeiten der

 

Herstellerfirma erst gegen Jahresende geliefert werden wird. Die Bönstädter Wehr

 

hat dankenswerterweise ihr LF 8 in die Halle des neuen Gerätehauses gestellt, um

 

den Einwohnern einen Eindruck von dem noch ausstehenden Geschenk zu

 

vermitteln.

 

Am späten Nachmittag erfolgt die Kranzniederlegung am älteren und neuen

 

Ehrenmal und die Totenehrung auf dem Friedhof.

 

Es folgt später im Festzelt der Kommers, der von der Freiwilligen Feuerwehr als

 

„voller Erfolg“ gesehen werden kann:

 

Zunächst gibt der Festpräsident, Ortsbrandmeister Arnold, einen geschichtlichen

 

Überblick über die Entwicklung von Wehr und Spielmannszug. Ihm folgt der

 

Schirmherr, Bürgermeister Hallmann, der in seiner Festrede das ausgezeichnete

 

Verhältnis von Wehr und Gemeinde betont:

 

„Es ist für die Gemeinde eine Ehrenpflicht gewesen, ihrer Wehr Geld für die

 

Ausrüstung zur Ehrenpflicht gewesen, ihrer Wehr Geld für die Ausrüstung zur

 

Verfügung zu stellen. Die Feuerwehr zeigt, dass Leistungskraft nur erhalten bleiben

 

kann, wenn der einzelne bereit ist, sich für die Allgemeinheit einzusetzen!“

 

Im Verlauf des Abends gratulieren die örtlichen Vereine mit Sachgeschenken und

 

vielen Darbietungen, so dass der Kommers einen außerordentlich bunten Verlauf

 

nimmt.

 

Zur langen Reihe der Gratulanten zählen auch die benachbarten Feuerwehren.

 

Ortsbrandmeister Arnold kann die langjährigen Mitglieder Christian Ambron, Wilhelm

 

Götz, Hans Drauth, Heinrich Kumpf, Otto Emmerich, Ernst Schmidt und Hermann

 

Kromm mir einer Urkunde ehren. Bürgermeister Hallmann zeichnet danach Willi

 

Arnold für seine 20jährige Tätigkeit im Amt des Ortsbrandmeisters aus.

 

1. Juni: Der Festsonntag ist gleichzeitig mit dem Kreisfeuerwehrfest verbunden. Um

 

14.00 Uhr regnet es noch in Strömen, weshalb befürchtet wird, dass der bunte

 

Festzug mit fast 70 Nummern ins Wasser fällt. Doch die Sonne kommt wieder

 

strahlend zum Vorschein, als sich der Zug mit viertelstündiger Verspätung in

 

Bewegung setzt. Neben den wunderbaren Motivwagen der Nieder Wöllstädter

 

Vereine und den Fußgruppen der Ortsvereine nehmen die Freiwilligen Feuerwehren

 

mit Spielmanns- und Musikzügen von 43 Gemeinden teil.

 

2. Juni: Den „Festausklang“ bildet der Frühschoppen im Festzelt, der bei vielen zu

 

seinem „Spätschoppen“ geworden ist! Insgesamt kann die Freiwillige Feuerwehr auf

 

ein großartiges Fest zurückschauen, das trotz des mehrfachen Regens ein schöner

 

Erfolg ist.

 

13. Dezember: Das eigentlich von der Gemeinde Nieder Wöllstadt als

 

Jubiläumsgeschenk gedachte BACHERT-Löschgruppenfahrzeug LF8-TS wird wegen

 

Lieferschwierigkeiten erst jetzt an die Freiwillige Feuerwehr Nieder Wöllstadt

 

übergeben. Vor dem neuen Feuerwehrgerätehaus in der Schulstraße bilden die

 

Märsche des Fanfaren- und Spielmannszuges den Auftakt zu einer kleinen

 

Feierstunde unter freien Himmel. In Anwesenheit von Kreisbrandinspektor Fritz

 

Hartmann übergibt Bürgermeister Hallmann nach einer Rede dem Ortsbrandmeister

 

Arnold den Schlüssel für das Löschfahrzeug LF8. Den Abschluss der Festlichkeit

 

bilden die Grußworte des Kreisbrandinspektors, der besonders die Jugend zur

 

Aktivität in der Feuerwehr aufruft, und zwei Musikstücke des Spielmannszuges.

 

Vom Festüberschuss schafft die Freiwillige Feuerwehr zur Erweiterung ihres

 

Gerätebestandes eine Mast-Allzweckpumpe mit Benzinmotor und ein 5000 Liter-

 

Faltbehälter (offene Form mit Schwimmschlauch und Packsack), öl- und

 

benzinbeständig, aus perbunan-gummiertem Chemiefasergewebe bestehend, an.

 

Damit wird auch hier dem erheblich erweiterten (über den eigentlichen Brandschutz

 

hinausgehenden) Aufgabenbereich der Freiwilligen Feuerwehr im allgemeinen

 

Katastrophenschutz Rechnung getragen.

 

1970-1979

 

1970

 

Sommer: Löscheinsatz bei dem Brand eines Wirtschaftsgebäudes auf der Domäne

 

Wickstadt bei Assenheim.

 

Die Freiwillige Feuerwehr kauft einen VW-Transporter (Mannschaftswagen) aus

 

eigenen Mitteln, der jedoch bald darauf wegen etlicher Defekte verschrottet werden

 

muss.

 

1971

 

Es werden weitere Anstrengungen zur Verbesserung des Leistungsstandes der Wehr

 

unternommen. Es fanden zahlreiche Übungen statt, eine Abschlussübung im Winter

 

in Burggräfenrode (Nachtübung des Bezirks III, bestehend aus den Wehren von

 

Karben, Niddatal und Nieder- und Ober Wöllstadt).

 

Die Wehr kommt insgesamt zu fünf Einsätzen: In der Nacht vom 7. zum 8. April bei

 

dem Großbrand in einer Ilbenstädter Hofreite (mit LF8 und AL12), wobei die Wehr

 

ihre Schlagkraft unter Beweis stellen kann. Im Sommer rückt die Wehr bei einem

 

Brand in Wickstadt und auf dem Nieder Wöllstadter Müllabladeplatz mit dem TS 8

 

aus. Einen stillen Alarm gibt es bei einem Brand in einer Halle der

 

Tierkörperbeseitigungsanstalt im Försterwald. Ein Öleinsatz ist in einem Haushalt in

 

Nieder Wöllstadt nötig.

 

Das LF8 wird mehrmals zum Ausspülen des Kanalnetzes eingesetzt. Zur Förderung

 

der Kameradschaft innerhalb des Vereins wird im Spätsommer eine „Fahrt ins Blaue“

 

(zur Ronneburg, nach Büdingen und mit einem gemütlichen Zusammensein im

 

befreundeten Lindheim) unternommen, ein Kameradschaftsabend und eine

 

Nikolausfeier veranstaltet.

 

Die Gemeinde hat drei Atemschutzgeräte (für schweren Atemschutz) und weitere

 

Geräte zu Verbesserung des Leistungsstandes der Wehr angeschafft.

 

1972

 

18. März: Ortsbrandmeister Willi Arnold (65) stellt auf der Jahrweshauptversammlung

 

der Freiwilligen Feuerwehr Nieder Wöllstadt, der er seit der Wiedergründung 1950

 

vorgestanden hat, aus Altersgründen sein Amt als Ortsbrandmeister (und 1.

 

Vorsitzender) zur Verfügung, was von allen Mitgliedern bedauert wird. Als neuer

 

Ortsbrandmeister und 1. Vorsitzender der Freiwillige Feuerwehr wird der langjährige

 

Feuerwehrmann Augustin Hickl einstimmig gewählt. Willi Arnold wird von der

 

Versammlung einmütig, aufgrund seiner großen Verdienste, um das Wohl der

 

ganzen Gemeinde und der Freiwillige Wehr zum Ehrenkommandanten ernennt.

 

22. April: Am Kirchweihmontag bricht gegen 23.45 Uhr ein Feuer in der Scheune der

 

Hofreite Bonrath (Bahnhofstraße) aus, dem das ganze Gebäude und ein Teil der

 

angrenzenden Stallungen zum Opfer fallen. Ein weiteres Ausdehnen des Brandes

 

kann aufgrund des schnellen und tatkräftigen Eingreifens der Nieder Wöllstädter

 

Wehr verhindert werden.

 

23. Mai: Das alte, seit 1970 von der Wehr geräumte Spritzenhaus in der Frankfurter

 

Straße fällt der Spitzhacke zum Opfer. An seiner Stelle wird ein Sparkassengebäude

 

errichtet.

 

1. August: Zusammenschluss der Gemeinde Nieder und Ober Wöllstadt. Außerdem

 

müssen von der Wehr gelöscht werden: ein Zimmerbrand in der Kleinen Burggasse,

 

ein Getreidebrand am Pflanzenländergraben.

 

Eine große Bezirks-Abschlussübung findet in Burggräfenrode statt (Nachtübung), bei

 

der unsere Wehr die schwierige Aufgabe zu meistern hat, die Wasserförderung von

 

der Nidda her bis an die oberhalb Burggräfenrodes gelegenen Aussiedlerhöfe zu

 

übernehmen.

 

Aufgrund der Spende eine Gönners kann die Freiwillige Feuerwehr mehrere Geräte

 

anschaffen, die wegen des beschränkten Haushalts der Gemeinde Wöllstadt sonst

 

noch nicht hätten gekauft werden können. Die Gemeinde Wöllstadt schafft drei

 

Funksprechgeräte (Preis: ca. 1.500 DM!) an, einen Scheinwerfer mit Stativ und

 

Kabel, 12 Kombianzüge mit sonstiger benötigter Ausrüstung. Das Pumpgerät wurde

 

insoweit verbessert, dass nun kein Notstromaggregat nötig ist. Von der Freiwilligen

 

Feuerwehr selbst wird von der Bundespost ein Mercedes Benz Kastenwagen

 

preisgünstig aufgekauft und in Eigenhilfe zum Schlauchwagen und RW-Öl

 

umgerüstet. Außerdem kauft die Wehr insgesamt 200m B-Schlauch und 60m CSchlauch.

 

Mit dieser Ausstattung ist die Wehr in der Lage, 90% aller Brände ohne

 

fremde Hilfe löschen zu können.

 

Zu den vereinsinternen Feiern des Jahres gehören ein Kameradschaftsabend, ein

 

Gartenfest und eine Weihnachtsfeier.

 

1973

 

Januar: Das Großfeuer in der Maschinenhalle der Tierkörperbeseitigungsanstalt im

 

Försterwald wird zusammen mit der Friedberger Wehr gelöscht (Schaden ca.

 

350.000 DM).

 

Im Ortsteil Ober Wöllstadt findet die erste gemeinsame Übung der beiden Wöllstädter

 

Feuerwehren statt. Anschließend folgt ein gemütliches Zusammensein.

 

2. Februar: Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr beschließt die

 

Gründung einer Jugendfeuerwehrgruppe unter der Leitung der bewährten

 

Feuerwehrleute Ernst Erbeldinger und Hans Richthammer.

 

Mai: In Nieder Wöllstadt findet eine große Übung der Einsatzgruppe beider

 

Wöllstädter Freiwilligen Feuerwehren statt. Beide Wehren verfügen über mehr als

 

800m B-Druckschlauchleitung und können somit den größten Teil der stark

 

brandgefährdeten Ortsteile von Wöllstadt im Ernstfall von den offenen Gewässern

 

der Gemarkung aus mit Löschwasser versorgen. Ortsbrandmeister Augustin Hickl

 

dankt im Anschluss an die Übung besonders den fünfzehn erstmals en einer Übung

 

teilnehmenden Jugendfeuerwehrleuten für ihren Einsatz.

 

12. August: Großbrand in der Ober Wöllstadter Hofreite Ruppel (Rodheimer Straße),

 

der zusammen mit der Ober Wöllstädter Wehr und dem Löschzug der Friedberger

 

Wehr unter Kontrolle gebracht werden kann. Eine Woche später hat die Nieder

 

Wöllstädter Wehr einen Zimmerbrand in der Rosbacher Straße zu löschen.

 

1974

 

Zum Jahresbeginn wird Ortsbrandmeister und 1. Vorsitzender der Freiwilligen

 

Feuerwehr Nieder Wöllstadt Augustin Hickl zum Ortsbrandmeister der Gemeinde

 

Wöllstadt ernannt und muss deshalb sein Amt als Wehrführer der Freiwilligen

 

Feuerwehr Nieder Wöllstadt niederlegen. Im März wird als Nachfolger Hickls an der

 

Vereinsspitze der junge Feuerwehrmann Ernst Schmidt von der

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr gewählt. Am 1. Mai 1974 wird

 

Ernst Schmidt von der Einsatzgruppe auch zum Wehrführer gewählt.

 

30. April: Die Freiwillige Feuerwehr stellt zum ersten Mal einen Maibaum auf dem

 

Festplatz auf. Anschließend findet im Bürgerhaussaal der von der Freiwilligen

 

Feuerwehr organisierte „Tanz in den Mai“ statt.

 

19. Mai: Gemeinschaftsübung beider Wöllstadter Wehren und der Einsatzgruppe des

 

Deutschen Roten Kreuzes an der Lager und Silogebäude der Bäuerlichen

 

Hauptgenossenschaft in Nieder Wöllstadt.

 

1975

 

Die An- und Verkaufsgenossenschaft Nieder Wöllstadt verkauft der Freiwilligen

 

Feuerwehr zu einem günstigen Preis eine gebrauchte Zugmaschine Daimler Benz

 

Unimog, die sofort in Eigenhilfe zum Saugstellenfahrzeug (Sonderfahrzeug)

 

umgerüstet wird. Außerdem wird der alte (1942 erhaltene) Flader-

 

Tragkraftspritzenanhänger nach einer Reparatur wieder in Betrieb genommen.

 

Dadurch kann der LF 8 im Ernstfall bedeutend entlastet werden und steht nun

 

vollkommen zum Einsatz an der Brandstelle zur Verfügung, da die

 

Wasserversorgung von der Wasserentnahmestelle bis zum Brandort von Unimog

 

und Schlauchwagen übernommen werden kann.

 

30. April: Aufstellen des Maibaums an der Festwiese, anschließend im benachbarten

 

Zelt „Tanz in den Mai“.

 

8.-13. September: Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet eine Werbewoche

 

anlässlich ihres Jubiläums der Wiedergründung vor 25 Jahren. Ein umfangreiches

 

Programm ermöglicht dem Bürger, sich detailliert über Aufgaben, Einsatzfeld und

 

Probleme der Freiwilligen Feuerwehr zu informieren.

 

Der Auftakt zur Werbewoche bildet der Umzug des Fanfaren- und Spielmannszuges

 

durch die Dorfstraßen, bei welcher Gelegenheit durch Verteilen von Handzetteln für

 

die Feuerwehr bzw. die Veranstaltungen der kommenden Woche geworben werden

 

soll. Ein Filmabend am 10. September im Bürgerhaus beinhaltet Vorträge über das

 

Entstehen eines Brandes, über die Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten einer

 

gut eingespielten und vorteilhaft ausgerüsteten Wehr. Die Jugendfeuerwehr

 

bekämpft im Anschluss daran einen improvisierten Brand mit der alten Fahrspritze

 

von 1901. Um 22.05 Uhr kommt es dann zu einer Nachtübung der Gesamtwehr

 

(Einsatzort: die Sportanlage des SV 1923 auf der ehem. Gänsweide). Am 13.

 

September findet eine große Ausstellung der Geräte der Freiwilligen Feuerwehr

 

(besonders des Fahrzeugparks und der technischen Ausrüstung) auf dem großen

 

Parkplatz vor dem Bürgerhaus statt, die von Hunderten von Orteinwohnern besucht

 

wird. Am Nachmittag erlebt die Veranstaltung schließlich Ihren Höhepunkt mit der

 

großen Gemeinschaftsübung (unter Beteiligung der Wehr aus Ober Wöllstadt und

 

Ilbenstadt, des Malteser Hilfsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes) an der

 

Gemarkungsgrenze nach Ilbenstadt (Ilbenstädter Aussiedlerhof Scholz, dann Fritz

 

Erler Schule).

 

Den krönenden Abschluss der Werbewoche bildet dann abends die

 

Festveranstaltung im Bürgerhaussaal, zu der Wehrführer und 1. Vorsitzender Ernst

 

Schmidt und Ortsbrandmeister Hickl zahlreiche Gäste begrüßen können. Nach der

 

flotten Begrüßung durch den Fanfaren- und Spielmannszug geben Schmidt und Hickl

 

einen kurzen Rückblick auf die zurückgelegten Jahre und die geleistete Arbeit und

 

danken besonders der Jugend für ihre Mitarbeit und Beteiligung an den

 

Veranstaltungen der Werbewoche. Anschließend ehrt Oberbrandmeister Peter im

 

Auftrag des Landrates des Wetteraukreises Ortsbrandmeister Augustin Hickl und den

 

Aktiven Adolf Eldner, beide Mit-Wiedergründer der Nieder Wöllstädter Wehr, mit dem

 

„Hessischen Brandschutzehrenabzeichen am Bande“, eine hohe Auszeichnung.

 

Bürgermeister Ernst Balzer überreicht dem langjährigen Ortsbrandmeister und

 

Ehrenkommandanten Willi Arnold eine Ehrenurkunde und dankt der Einsatzgruppe

 

und der Jugendfeuerwehr für vorbildlichen Dienst und Einsatz. Außerdem können

 

zahlreiche Vereinsmitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft mit einer Medaille und

 

Ehrenurkunde geehrt werden. Die Veranstaltung kann insgesamt als gelungen

 

bezeichnet werden, sie hat den Kontakt zwischen Wehr und Bevölkerung sicherlich

 

verstärkt und das Vertrauen in eine einsatztüchtige Feuerwehr am Ort gefestigt.

 

1976

 

30. April: Die Wehr stellt zum 3. Mal unter Klängen des Fanfaren- und

 

Spielmannszuges den Maibaum (nach einem Umzug durch die Dorfstraßen) auf der

 

Festwiese auf. Anschließend veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr in einem Festzelt

 

den „Tanz in den Mai“.

 

7. November: Die unsachgemäße Lagerung von Heizöl in einem Kellerraum in der

 

Rosbacher Straße zwingt die Wehr zum „Öleinsatz“.

 

Nachdem die Brandversicherungskammer Darmstadt aufgrund einschlägiger

 

Vorschriften den Platzmangel im Feuerwehrgerätehaus beanstandet hat, finden die

 

glücklich zum Abschluss gebrachten Verhandlungen zwischen Freiwilligen

 

Feuerwehr und der Gemeinde Wöllstadt um die Erweiterung des Gerätehauses statt.

 

Noch vor Jahresende beginnen die Planungen für einen Erweiterungsanbau des

 

Nieder Wöllstädter Feuerwehrgebäudes.

 

1977

 

21. März: Brandeinsatz am Bahnkörper der Main-Weser-Bahn zwischen Okarben

 

und Nieder Wöllstadt (Brandursache: Funkenflug).

 

In Eigenhilfe errichten die Mitglieder der Einsatzgruppe die Fundamente für die in

 

Fertigbauweise zu erstellende Gerätehalle, die schließlich innerhalb weniger Tage

 

von der Firma H. Winkler aufgestellt werden kann.

 

22. Okt.: Am Samstag, den 21. Oktober, wird der neue Anbau des Gerätehauses in

 

Anwesenheit der Einsatzgruppe und der Jugendfeuerwehr von Bürgermeister Ernst

 

Balzer durch eine symbolische Schlüsselübergabe an den Wehrführer Ernst Schmidt

 

und damit der Freiwilligen Feuerwehr übergeben. Anwesend sind bei dieser

 

Feierlichkeit auch der Gemeindevorstand, Ortsbrandmeister Augustin Hickl und

 

mehrere Gemeinderatsmitglieder, die sich beeindruckt von der neuen 6x12 Meter

 

messenden Halle zeigen. Da die Fundament- und Grundmauern sowie der

 

Betonboden in vielen Arbeitsstunden von den Aktiven in Selbsthilfe errichtet worden

 

sind, betragen die Gesamtkosten der Gerätehalle „nur“ etwa 51.000 DM.

 

Mit der Errichtung dieser neuen Gerätehalle verfügt die Freiwilligen Feuerwehr über

 

genügend Unterbringungsmöglichkeiten für Ihre Löschfahrzeuge und sonstige

 

Gerätschaften. Durch diese weiträumigere Unterbringung der drei Löschfahrzeuge ist

 

die erhöhte Schlagkraft der Wehr im Ernstfall wesendlich gesichert. Auch hier ist von

 

der Gemeinde Wöllstadt unter Beweis gestellt worden, dass die Anlieger ihrer

 

Feuerwehr bei den Verantwortlichen immer mit offenen Ohren Berücksichtigung

 

finden. Als „ Brandschutzzentrale“ kann das jetzige Feuerwehrgerätehaus alle

 

derzeitigen Anforderungen erfüllen, die an moderne Einrichtungen dieser Art gestellt

 

werden müssen.

 

Als Beispiel für die intensive und fachgerechte Schulung der Einsatzgruppe in den

 

letzten Jahren sollen de Jahre 1977 und 1978 etwas genauer unter die Lupe

 

genommen werden: Für 1977 werden unter anderem folgende Veranstaltungen

 

erwähnt:

 

-

 

 

26. Februar 1977 Baubeginn der neuen Gerätehalle


-

 

 

27. März 1977 Übung Gerätekunde


-

 

 

12, 19, 26. März, 16, 23. April 1977 Bauarbeiten an der neuen Gerätehalle


-

 

 

15. Mai 1977 Übung Wasserförderung


-

 

 

5. Juni 1977 Übung Scheunenbrand


-

 

 

19. Juni 1977 Gemeinschaftsübung mit FFW Ober Wöllstadt


-

 

 

2. Juli 1977 Menschenrettung


-

 

 

31. Juli 1977 Übung Funkgerät/Ölalarm


-

 

 

21. August 1977 Übung Brand eines Weizenfeldes


-

 

 

17. September 1977 Besprechung der 4 Einsatzgruppen


-

 

 

18. September 1977 Gemeinschaftsübung Funkgerät


-

 

 

16. Oktober 1977 Funkübung nach Koordinaten


-

 

 

22. Oktober 1977 Einweihung der Gerätehalle


-

 

 

5. November 1977 Abschlussübung mit dem DRK.


1978

 

Im laufe des Jahres sind folgende Veranstaltungen unter anderem abgehalten

 

worden:

 

-

 

 

4. März 1978 Einbindung der Schläuche


-

 

 

12. März 1978 Arbeiten an einem Atemschutzgestell


-

 

 

18. März 1978 Versammlung in Rodheim v. d. H.


-

 

 

25. März 1978 Säuberung des Gerätehauses


-

 

 

1. April 1978 Einsatzübung LF 8 und TSA


-

 

 

8. April 1978 Überprüfung es Atemschutzes


-

 

 

10. April 1978 Jahreshauptversammlung des Vereins Freiwillige Feuerwehr

 

Nieder Wöllstadt

 

-

 

 

15. April 1978 Hauptversammlung der Einsatzgruppe, Arbeiten am

 

Atemschutzständer

 

-

 

 

22. April 1978 Überprüfung der Fahrzeuge


-

 

 

29. April 1978 Reinigung der Saugstellen


-

 

 

30. April 1978 Übung


-

 

 

7. Mai 1978 Teilnahme am Feuerwehrfest Blofeld


-

 

 

21. Mai 1978 Übung


-

 

 

4. Juni 1978 Gemeinschaftsübung


-

 

 

18. Juni 1978 Übung


-

 

 

9. Juli 1978 Teilnahme am Feuerwehrfest Lindheim


-

 

 

16. Juli 1978 Übung


-

 

 

23. Juli 1978 Teilnahme am Feuerwehrfest Obere Mörlen


-

 

 

30. Juli 1978 Teilnahme am Feuerwehrfest Oberau


-

 

 

27. August 1978 Gemeinschaftsübung


-

 

 

24. September 1978 Übung


-

 

 

15. Oktober 1978 Übung


-

 

 

5. November 1978 Übung

 

Am 9 Sept. 1978 kommt es zur Hilfeleistung der Wehr bei der Firma Zentra-Moha

 

(Molkerei) wegen Ölschadens.

 

Bei einer Gasexplosion in der Eisenbahnstraße (1 Schwerverletzter) muss die

 

Einsatzgruppe am 29. Nov. 1978 eingreifen

 

Am 20. Dez. 1978 löscht die Wehr einen Wohnhausbrand im Ortsteil Ober Wöllstadt

 

(dabei Einsatz von schwerem Atemschutz).

 

Es beginnen außerdem die Vorbereitungen für das 40 Jährige Jubiläumsfest 1979.

 

Die Ausschüsse beginnen zum Teil bereits im Spätsommer mit Ihrer Arbeit.

 

Von der Einsatzgruppe wird eine Feldküche in Eigenhilfe für das Fest gebaut!

 

1979

 

Das Jubiläumsjahr beginnt bereits mit zwei Einsätzen der Freiwilligen Wehr:

 

Am 17. Januar 1979 muss ein Wohnungsbrand in der Frankfurter Straße unter

 

Einsatz von Pulverlöscher und Schaumrohr, schwerem Atemschutz und einem CRohr

 

bekämpft werden.

 

Am 18. Februar 1979 kommt es zu einem Großeinsatz bei einem Brand in der

 

Tierkörperbeseitigungsanstalt im Försterwald. Mit zwei Angriffstrupps über die AL 12

 

werden der Brand vom Dach aus bekämpft und die Nebengebäude abgesichert, die

 

Wasserversorgung ausgebaut und gesichert; bei der Brandbekämpfung von innen

 

sind 4 Atemschutzgeräteträger beteiligt. Ein Teil der Scheinwerfer muss zur

 

Beleuchtung des Brandobjekts aufgebaut und bedient werden. Die Brandwache wird

 

schließlich bis zur Beendigung des Einsatzes gestellt. Am Brandeinsatz beteiligten

 

sich zusätzlich die Feuerwehren der benachbarten Stadt Karben.

 

Am 20 März 1979 gilt es, einen Kaminbrand in der Wiesengasse zu beseitigen.

 

Am 3. Mai 1979 beteiligt sich die Wehr in einer Hilfeleistung an der großen

 

Suchaktion der Kriminalpolizei Friedberg nach einem vermissten Kind, wobei von der

 

Wehr der Nidda-Altarm ausgepumpt werden muss.

 

Im Jubiläumsjahr kann die Freiwilligen Feuerwehr über folgende wichtige

 

Gerätschafen verfügen:

 

1 LF 8, 1 Daimler Benz Unimog, 1 TSA, 1 AL12, Schlauchwagen Daimler Benz (mit

 

RW Öl), 1 Magirus-Motorspritze; 1 Feldküche, 900 Meter B-Schlauch, 400 Meter CSchlauch;

 

4 schwere Atemschutzgeräte.

 

Aus Vereinsmittel konnte angeschafft werden: 1 VW-Bus (inzwischen verschrottet), 1

 

Unimog, 1 Schlauchwagen, 1 Feldküche, 1 TSA, 1 FuG 10 (Funkgerät), außerdem

 

Uniform und lederne Stiefel.

 

1980-1989

 

1980

 

Anschaffung eines Unimog. Der Ausbau wurde durch die Einsatzabteilung

 

verwirklicht.

 

1981

 

21. + 22. April: Das neue LF 16 wird in Ulm abgeholt und demnächst Normgerecht

 

bestückt. Die Wetterauer Zeitung titelte damals „teuer aber effektiv“. Zu den

 

Gesamtkosten von 214 000,-- DM. Dies teilte sich wie folgt, Land Hessen und

 

Wetteraukreis zusammen 80 000,-- DM, Gemeinde Wöllstadt 130 000,--DM. In

 

Nieder Wöllstadt steht nun ein LF 16, LF8, AL 12 und ein Unimog für den

 

Brandschutz bereit. Alle Fahrzeuge sind nach DIN beladen.

 

11. August: Es kommt beim Hochwassereinsatz in Bruchenbrücken zu einem

 

tödlichen Unfall, dem leider unser stellv. Jugendwart Hanns Erik Arnold, im Alter von

 

18 Jahren, zum Opfer fiel.

 

Geübt worden ist zwölf Mal sonntags um acht Uhr. Samstags unterstützen einige

 

aktive den Gerätewart bei seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang ist der

 

Schulungsraum renoviert und Spinde für die Einsatzkräfte gebaut worden. Die

 

Einsatzgruppe besteht aus 45 Mitgliedern.

 

In diesem Jahr wird dem Bürgermeister die Anschaffung von Funkmeldeempfänger

 

angekündigt, so dass für die kommenden Jahre Haushaltsmittel zu verfügen stellen

 

kann.

 

1985

 

26. Oktober: Die Feuerwehr führt einen Brandschutztag auf dem Parkplatz der

 

Gaststätte „Zum Gambrinus“ durch.

 

1986

 

22. Januar: Der 1. Vorsitzende und Wehrführer Ernst Schmidt unterzeichnet den

 

Kaufvertrag für einen gebrauchten Mercedes Bus. Dieser Mercedes 207 soll als

 

Mannschaftstransportwagen dienen und kostet 9 000,-- DM.

 

Die Fa. Ohl nutzte diesen Bus vorher als Reisebus.

 

1989

 

Großbrand auf dem Hof Schaub in Ober Wöllstadt.

 

Das 50-jährige Vereinsjubiläum wird gefeiert.

 

1990-1998

 

1990

 

Im Februar verursacht ein starker Sturm im Februar zahlreiche Hilfeleistungen.

 

1991

 

Heftiger Schneefall macht der Einsatzgruppe zu schaffen. Mehrere Straßen werden

 

aus Sicherheitsgründen gesperrt.

 

Eingeladen zu einem Grillfest hat die Freiwilligen Feuerwehr und führt dazu eine

 

Feuerlöscher-Unterweisung für Hausfrauen durch.

 

1992

 

Mai: Einige Aktive nehmen beim Geschicklichkeitsfahren in Ober Rosbach teil.

 

Juni: Die Feuerwehr befreit einen verunfallten Mann aus seinem PKW, nachdem er in

 

der Ortsdurchfahrt, mit einem Bus kollidierte.

 

Ein Feuer im Dach des Bürgerhauses ist zu löschen.

 

Daraufhin folgt eine Renovierung des Bürgerhauses in seinen jetzigen Zustand.

 

August: Eine Gemeinschaftsübung mit der FF Ober Wöllstadt und der FF Rosbach

 

findet bei der Firma Fischbach in Ober Wöllstadt statt.

 

Es sind über 150 Std. Brandsicherheitsdienst zu leisten.

 

Der Schulungsraum bekommt einen neuen Wandanstrich und einen neuen

 

Fußboden.

 

Zu einem gemütlichen Ausflug geht es nach Suhl, mit Zwischenstopp im

 

Feuerwehrmuseum in Fulda. Der Ausklang findet in Enzheim statt.

 

1993

 

Es kommt zu etlichen Einsätzen. Insgesamt sind 106 Stunden.

 

Erwähnenswert ist ein Eisenbahnwaggon-Brand auf der Main-Weser-Linie.

 

Der Ausflug geht dieses Mal zur Attahöhle und zu einer Schifffahrt auf dem

 

Biggesee.

 

1994

 

Einsatztechnisch folgt „ruhigeres Jahr“.

 

Allerdings ist es im Einsatzgebiet zu 2 schweren Verkehrsunfällengekommen. Ein

 

Unfall zur Einfahrt der Baumschule Kömpel mit 7 verletzten Personen und ein Unfall

 

zwischen Nieder und Ober Wöllstadt mit einem Schulbus, bei dem 7 Kinder verletzt

 

worden sind.

 

Insgesamt sind es 63 Std. Einsatztätigkeit und 110 Std. angeordneter

 

Brandsicherheitsdienst gewesen.

 

Die Einsatzgruppe unterstützt den Musikzug, bei seinem 40-jahrigen Jubiläum.

 

Die Einsatzgruppe besteht zurzeit aus 36 Mitgliedern.

 

1995

 

1995 wird insgesamt zu 13 Einsätzen alarmiert. Bei den sieben Brandeinsätzen

 

handelt es sich um zwei PKW-Brände in der Frankfurter Straße, ein Gartenhütten-

 

Brand am Park- u. Ride-Parkplatz, einen Bauwagen-Brand neben der Firma Geiling,

 

ein PKW-Anhänger-Brand am SV-Sportplatz, einem Zimmerbrand in der

 

Eisenbahnstraße und einem Kaminbrand in der alten Molkerei. Zum letzt genannten

 

Einsatz wird über Sirene nachalarmiert, weil ein Teil der Einsatzabteilung zum

 

Jahresabschluss-Essen in Enzheim saß.

 

Bei den sieben Brandeinsätzen haben 57 Einsatzkräfte 46 Std. Dienst getan.

 

Zu den Hilfeleistungseinsätzen rückt die Einsatzabteilung aus, um eine eingeklemmte

 

Person aus einem PKW zu befreien. Eine Ölspur größeren Ausmaßes (Paul-

 

Hallmann-Straße->B 3->Wartweg-> Am Kalkofen->Rosbacher Straße) wird

 

abgestreut. Nach zwei Verkehrsunfällen wird ausgelaufenes Öl und Benzin mit

 

Bindemittel gebunden und anschließend die Unfallstelle gereinigt. Zu zwei

 

vollgelaufenen Kellern nach Wasserrohrbrüchen muss die Einsatzabteilung

 

ausrücken, um sie leer zu pumpen.

 

Bei den 6 Hilfeleistungseinsätzen haben 46 Einsatzkräfte 81 Std. Dienst getan.

 

Bei all diesen Einsätzen sind insgesamt 311 Std. Einsatzdienst geleistet worden.

 

Die Einsatzgruppe besteht zurzeit aus 36 Mitgliedern.

 

Beim angeordneten Brandsicherheitsdienst sind 184 Std. geleistet worden.

 

Im Juli wird sich am Dorffest beteiligt. Ein Bierwagen wird von der Feuerwehr

 

betrieben.

 

1996

 

Es wird zu 11 Einsätzen alarmiert.

 

Drei davon sind Brandeinsätze, einer Kaminbrand und zwei LKW-Brände auf dem SV

 

Sportplatz und in der Hanauer Straße in Ober Wöllstadt.

 

Hierbei leisten 25 Mann 38,5 Std. Dienst.

 

Die Hilfeleistungseinsätze gliedern sich in Ölspur beseitigen, ausgelaufenem

 

Kraftstoff nach Verkehrsunfällen binden, sowie vollgelaufene Keller nach Unwettern

 

und Rohrbrüchen leer zu pumpen. Das heißt 182 Std. Einsatzdienst mit 92 Mann.

 

Bei all diesen Einsätzen sind 220,5 Std. mit 117 Mann Dienst geleistet.

 

Im Februar nehmen 15 Mann an einem Motorsägenführerlehrgang teil.

 

Der praktische Teil findet im Oberauer Wald statt. Mit von der Partie sind folgende

 

Kameraden:

 

J. Banasch, H. Grundmann, K. Schöniger, G. Schüch, R. Reitz, Jo. Leps, F. Schäfer,

 

J. Schnabel, R. Döll, H-J. Zach, S. Weber, O. Leps, G. Braumann und K-H. Banasch.

 

Die Kameraden Jörg Banasch, Jochen Leps, Joachim Schnabel, Klaus Schöniger

 

absolvieren einen Grundlehrgang, den Ersten seit 15 Jahren.

 

Einen Atemschutzgeräteträgerlehrgang besuchen J. Leps und J. Schnabel.

 

An einer von der Bahn AG durchgeführten Unterweisung im Bahnerden nehmen

 

Otfried Leps, Fred Schäfer, Jörg Schäfer, Werner Köppler und Reinhold Reitz teil.

 

Kamerad Otfried Leps absolviert mit Erfolg einen Gruppenführerlehrgang an der

 

Landesfeuerwehrschule in Kassel.

 

Am 3. Oktober wird unter Mitwirkung der FF Ober Wöllstadt, FF Lindheim, Polizei,

 

ASB und des Katastrophenschutzzuges ein Tag der offenen Tür veranstaltet.

 

Es werden vier neue Atemschutzgeräte mit Überdrucktechnik angeschafft. Dazu gibt

 

es vom Land Hessen die neue Brandschutzkleidung (NOMEX). Pro Atemschutzgerät

 

ein Einsatzanzug bestehend aus Brandschutzhose und Brandschutzjacke, sowie

 

eine Flammschutzhaube.

 

Die Einsatzgruppe besteht aus 33 Mann.

 

Auch die Kameradschaft und Gemütlichkeit wird mit einem Ausflug auf die Wartburg

 

gepflegt, der den Teilnehmern bestimmt für immer in Erinnerung bleibt, denn wer

 

stellt schon mitten auf der Autobahn einen Tisch auf und Frühstückt dort gemütlich.

 

1997

 

Die Einsatzgruppe besteht nun aus 30 Mann und hat insgesamt 16 Einsätze, neun

 

davon Hilfeleistungseinsätze und sieben Brandeinsätze.

 

Bei den Hilfeleistungseinsätzen leisten 81 Mann knapp 92 Std.

 

Mehr als 42 Std. kommen bei den Brandeinsätzen zusammen, wobei 71 Mann zum

 

Einsatz kommen.

 

Insgesamt leisten 152 Mann mehr als 133 Std. ihren Dienst zum Wohle der

 

Allgemeinheit.

 

Es finden 11 Übungen statt, mit insgesamt 30 Std. Übungsdienst.

 

200 Std. angeordneter Brandsicherheitsdienst werden durchgeführt.

 

Zwei Gemeinschaftsübungen finden mit der FF Ober Wöllstadt auf die Gebäude der

 

Firma Arnold in Nieder Wöllstadt und Schweikert in Ober Wöllstadt statt.

 

Im November findet mit der Feuerwehr Ober Wöllstadt eine Funkunterweisung durch

 

die Leitstelle Wetterau statt.

 

Die Ausbildung wird durch Lehrgänge auf Kreisebene weiter verbessert, so

 

absolvierten die Kameraden Dirk Arnold, Gerhard Reutzel und Sven Weber mit Erfolg

 

den Grundlehrgang.

 

Einen Atemschutzlehrgang besuchen mit Erfolg Dirk Arnold, Gerhard Reutzel, Klaus

 

Schöniger und Sven Weber.

 

Einen Maschinistenlehrgang absolviert mit Erfolg Detlef Crass.

 

Klaus Schöniger und Sven Weber nehmen mit Erfolg am Truppführerlehrgang teil.

 

Auf Landesebene besteht Otfried Leps den Zugführerlehrgang an der

 

Landesfeuerwehrschule in Kassel.

 

Jörg Banasch, Jochen Leps, Joachim Schnabel, Klaus Schöniger und Sven Weber

 

werden zu Feuerwehrmännern befördert.

 

Neu angeschafft wird ein Rettungszylinder und zwei weitere Atemschutzgeräte mit

 

Überdrucktechnik.

 

Im Juni beteiligen wir uns wie üblich am Dorffest.

 

Ende November wird ein neues Mannschaftstransportfahrzeug bestellt. Nach

 

Verhandlungen mit der Gemeinde wird ein Neufahrzeug einem guten Gebrauchten

 

vorgezogen wurde. Da der alte MTW erhebliche Mängel aufweist und aller

 

Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr über den TÜV gekommen wäre. Diese

 

Neuanschaffung wird seitens der Gemeinde befürwortet, da bei der Anschaffung des

 

LF 8/6 für den Ortsteil Ober Wöllstadt Gelder eingespart und hierfür verwendet

 

werden können.

 

1998

 

Im Jahre 1998 kommt es zu über 400 Std. Dienstzeit. Diese teilt sich in sieben

 

Brand- und vier Hilfeleistungseinsätze, sowie angeordneten Brandsicherheitsdienst

 

auf.

 

Herauszuheben ist ein Einsatz in den Abendstunden des 23.08.1998. Die

 

Einsatzabteilung muss zum Ausleuchten einer Unfallstelle ausrücken. Bei diesem

 

Unfall kam ein Rollerfahrer ums Leben. Dieser Einsatz wird vielen jungen Aktiven

 

noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Im Mai wird der neue Mannschaftstransportwagen, das seitens der Gemeinde

 

angeschafft wurde, in Dienst gestellt. An den Kosten von ca. 46 000,-- DM beteiligt

 

sich der Verein mit rund. 5 000,-- DM.

 

Im Juli findet eine Schulung über Verhalten und Vorgehen bei Rettungseinsätzen

 

nach Verkehrsunfällen im Gerätehaus Ober Wöllstadt mit der FF Ober Wöllstadt und

 

verschiedenen anderen Hilfsorganisationen statt. Im Anschluss folgt eine Großübung

 

unter Mitwirkung des Einsatzleitwagen 2 (ELW) des Wetteraukreises und eines

 

Rettungshubschraubers. Die Rettung und Betreuung von vielen Verletzten nach

 

einem Verkehrsunfall mit mehreren PKW und einem LKW steht hier im Mittelpunkt.

 

Im August feiern wir über drei Tage „25 Jahre Jugendfeuerwehr“ auf der Festwiese.

 

Bei Zeltaufbau, Bewirtung, Spiel ohne Grenzen und bei der Dorfrally beteiligt man

 

sich ebenso, wie im Dezember beim Weihnachtsmarkt.

 

Im Oktober wird zum ersten Mal eine Brandschutzerziehung in den Grundschulen

 

Nieder und Ober Wöllstadt durchgeführt, welche vom Land Hessen angeordnet

 

worden ist und alle 2 Jahre wiederholt werden soll. Die Kameraden M. Wex, K.-H.

 

Böhm, D. Weis (Ober Wöllstadt), O. Leps und R. Reitz halten in Nieder und Ober

 

Wöllstadt jeweils vier Std. Unterricht und erklären hierbei das Entstehen von

 

Bränden, das Verhalten beim Band und die Alarmierung der Feuerwehr. Im

 

November erfolgt daraufhin an einem Freitag an beiden Grundschulen eine

 

Räumungsübung. Zur Menschenrettung wird jeweils die Drehleiter der Feuerwehr

 

Friedberg eingesetzt.

 

Einige Kameraden haben mit Erfolg Lehrgänge absolviert:

 

Gruppenführer: Holger Grundmann; Grundlehrgang: Sascha Berg, Jörg Schäfer, Jan

 

Schickling; Maschinistenlehrgang: Jörg Schäfer, Joachim Schnabel;

 

Truppführerlehrgang: Joachim Schnabel. Sprechfunklehrgang: Joachim Schnabel;

 

Motorsägenführerlehrgang: Detlef Crass.

 

1999-2004

 

1999

 

Nach anhaltenden Querelen in Verein und Einsatzgruppe legen Wehrführer Reinhold

 

Reitz und erster Vorsitzender Karl-Heinz Banasch ihre Ämter nieder.

 

Neuer erster Vorsitzender wird Dirk Arnold, zweiter Vorsitzender Reiner Gondolf.

 

Wehrführer wird Holger Grundmann, Stellvertreter Klaus Schöniger.

 

17 Einsätze sind abzuarbeiten gewesen, die sich in fünf Brand- und zwölf

 

Hilfeleistungseinsätze unterteilen.

 

238 Std. Brandsicherheitsdienst sind geleistet worden, so dass insgesamt 284 Std.

 

geleistet worden sind.

 

Es findet eine Gemeinschaftsübung auf einen Bauernhof in Ober Wöllstadt statt.

 

Die Einsatzabteilung hat nach der „Flurbeeinigung“ 29 Mitglieder, von denen zwei

 

Jugendfeuerwehrmitglieder (Andreas Klöckl, Jan Schickling) von der JF überstellt

 

worden und vier neu eingetreten sind (Markus Frank, Jennifer Lenz, Jan Best,

 

Thomas Ellinghaus.

 

Wir haben nun einen Altersdurchschnitt von 31,72 Jahren, wobei 11 Kameraden 25

 

Jahre und jünger sind.

 

Einige Kameraden haben Lehrgänge bestanden:

 

Grundlehrgang: Mike Berg, Andreas Klöckl; Truppführerlehrgang Gerhard Reutzel;

 

Maschinistenlehrgang: Klaus Schöniger; Atemschutzlehrgang: Sascha Berg, Jan

 

Schickling, Jennifer Lenz

 

Nicht zu vergessen ist die Neuanschaffung eines Stromaggregats und von HUPFLatzhosen

 

mit Refelxstreifen für die gesamte Einsatzabteilung, sowie die

 

Ersatzbeschaffung von vier Funkmeldeempfängern.

 

Das ist der Startschuss zur Erneuerung der persönlichen Schutzausrüstung, die vier

 

Jahre später abgeschlossen sein soll.

 

2002

 

Holger Grundmann legt sein Amt als Wehrführer vorzeitig nieder. Neuer Wehrführer

 

Klaus Schöniger, neuer Stellvertreter Sven Weber.

 

Mai: Beginn des Gerätehaus An- und Umbau.